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DIDI BEIERSDORFER:"...ANGSTGEGNER GIBT ES NICHT!"

Am Sonntag geht's für den HSV gegen den VfL Wolfsburg, heute gab es die Pressekonferenz. Neben Martin Jol und Pressesprecher Jörn Wolf war heute auch wieder Dietmar "Didi" Beiersdorfer dabei, der vor dem Leverkusen zeitlich bedingt passen musste.
HSV3000.de hat sich mit ihm auch über das Spiel am Sonntag unterhalten und erfahren wie er das Debut von Tomas Rincon gesehen hat, warum der HSV Stress braucht und wieso Maxim Choupo-Moting die Decke auf den Kopf fallen würde, wenn er in Hamburg bliebe.



HSV3000.de: Der HSV hat sich entspannt in die nächste Runde des UEFA-Cups gespielt, Wolfsburg musste da noch etwas gegenanrennen und ist dennoch ausgeschieden - ein entscheidender Vorteil für uns am Sonntag?

Didi Beiersdorfer: Wolfsburg lag ja relativ schnell mit 0:1 (38.) zurück und wenn man dann 3:0 zurückliegt (Hinspiel verloren die Wölfe mit 0:2, d. Red.), dann weiss man auch, dass man nicht mehr viel holen kann. Allerdings hatten sie in der ersten Halbzeit auch viele Chancen gehabt, so wie ich das gehört habe. Am Sonntag ist ein neues Spiel, beide Mannschaften sind austrainiert und Wolfsburg wird natürlich vollmotiviert nach Hamburg kommen.

HSV3000.de: Gegen die Wolfsburger haben wir in den letzten drei Spielen eher etwas unglücklich ausgesehen aber auch Pech gehabt (2:2 i.d. Nachspielzeit Saison 07/08, dann das 1:2 Aus im DFB Pokal, das 0:3 aus dem Hinspiel, d. Red.). Ist Wolfsburg... oder gibt's generell so etwas wie einen Angstgegner?

Didi Beiersdorfer: Nein, einen Angstgegner gibt es nicht.


BEIERSDORFER:"...3:0 GEGEN BREMEN GEWONNEN!"


HSV3000.de: Gestern hatte Tomas Rincon gegen Nijmegen seine Premiere, wie hat er Ihnen gefallen?

Didi Beiersdorfer: Für das erste Spiel hat er das sehr gut gemacht, war nicht ganz seine Position, er ist ja eher ein zentraler Spieler, hat gestern mehr über die Aussenpositionen gespielt. Aber man konnte sehen, dass er auch immer wieder in die Mitte reingegangen ist. Man sieht, dass er technisch gut ist, dass er sehr sehr gut im Zweikampf ist, ....

HSV3000.de: ...in machen Situationen schon recht rustikal spielt?

Didi Beiersdorfer: Ja, er ist kompromisslos und hat eine eigene Art hat Fussball zu spielen. War zudem noch torgefährlich, wäre schön gewesen, wenn er noch einen Treffer zum Einstand gemacht hätte. Aber man muss es ja auch nicht übertreiben.

HSV3000.de: Wenn Sie an Ihr erstes Spiel denken, wie haben Sie sich gefühlt?

Didi Beiersdorfer (lächelt): Ich durfte gegen Rudi Völler spielen, wir haben 3:0 gewonnen gegen Werder Bremen (!). Für mich war es erfreulich, für Rudi nicht so...ich glaube er war an diesem Tag nicht so gut drauf. Ich war sehr motiviert und klar, man muss auch immer etwas Glück haben, gerade wenn man gegen Spieler wie Rudi gut aussehen will.


BEIERSDORFER:"...MÖGEN ES SCHLAG AUF SCHLAG!"


HSV3000.de: Stichwort englische Wochen, das ist zurzeit ja wirklich krass - 10 Spiele innerhalb von 28 Tagen. Die vielzitierte Doppelbelastung; ist das jetzt nun ein Vorteil oder ein Nachteil gegenüber Mannschaften, die halt nur einmal die Woche spielen müssen?

Didi Beiersdorfer: Im Moment reden wir uns noch ein, dass es gut ist im Rhythmus zu sein und dass es auch so bleiben soll alle 3-4 Tage zu spielen. Das hat uns in der letzten Zeit auch gut zu Gesicht gestanden, wenn wir "unter Stress" waren. Und manchmal ist es auch nicht ganz so gut, wenn man dann zu lange überlegt und zu lange über alles mögliche philosophiert wird, wir mögen es, wenn es Schlag auf Schlag geht. In diese Situation haben wir uns gebracht und die wollen wir natürlich auch positiv lösen.

HSV3000.de: Ein Blick auf die HSV-Krankenstation Ndjeng ist krank, Trochowski ist wieder dabei, hat heute morgen trainiert, auch bei Demel sieht's gut aus. Boateng ist verletzt aber ohnhin am Sonntag gesperrt. Wie sieht es eigentlich mit unseren "Dauerverletzten" Maxim Choupo-Moting und Romeo Castelen aus? Im Einzeltraining sah das bei Maxim schon wieder ganz gut aus und auch Torwarttrainer Claus Reitmeier sprach bei Castelen von einer baldigen Rückkehr zumindest ins Mannschaftstraining?

Didi Beiersdorfer: Wenn man lange verletzt ist, Maxim 7-8 Monate, Romeo sogar noch länger, dann ist es klar, dass es "Auf" und "Abs" gibt in der Rehabilitation. Aber ich glaube, dass beide erst in etwa 3-4 Wochen wieder zurückkommen werden. Maxim fährt jetzt nochmal 1-2 Wochen nach Süddeutschland (Reha-Klinik Donaueschingen, d. Red.), denn auch dabei versuchen wir in der Rehabilitation für etwas Abwechslung zu sorgen, denn wenn man sieben Monate in den gleichen Räumen arbeitet, dann fällt einem auch mal die Decke auf den Kopf. Bei Romeo sieht es auch gut aus, er steht bei etwa 80%, die Verletzungen sind im Griff. Jetzt wird der Muskulatur noch der letzte Boost gegeben und dann ist es natürlich wichtig, ihn auch wieder an die Mannschaft heranzuführen.

HSV3000.de: Vielen Dank!

Didi Beiersdorfer: Bitte.

(27.02.09)
www.hsv3000.de