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EUROPA LEAGUE QUALI: HSV - RANDERS FC 0:1 (0:1)

HEIMSPIELPLEITE GEGEN RANDERS FC -
ROTHOSEN DURCH STARKES HINSPIEL IN DEN PLAY-OFFS!


Der HSV hat das Rückspiel in der 3.Qualifikationsrunde zur Europa-League mit 0:1 (0:1) verloren. Den einzigen Treffer markierte Sören Berg bereits in der 36. Minute, der einen von Mathijsen abgefälschten Ball unhaltbar für Wolfgang Hesl (spielte von Beginn an) im Hamburger Tor unterbrachte. Mehr zählbare Highlights mochte diese Partei leider nicht hergeben. "Es war wichtig für uns, viele Spieler zu sehen", erklärte Labbadia.

Dank des 4:0 Auswärtssieges vor einer Woche bei Randers sind die Rothosen sicher in der nächsten Runde. (Auslosung heute, 12:00 Uhr) Doch was sich so gut anhört, fanden die 41793 Zuschauer alles andere als amüsant. Der HSV kam schwer ins Spiel und hatte nur vereinzelte Phasen, in denen so etwas wie Druck aufgebaut werden konnte. Die Folge waren trotz einiger guter Aktionen von Jarolim im Zusammenspiel mit Marcus Berg laute Pfiffe zur Pause. Das sollte sich nach etwa einer Stunde sporadisch ändern, doch die vergebenen Torchancen von Pitroipa, Berg und Petric waren einfach zu wenig. Aber auch Rander Keeper Ellegaard vereitelte die eine und andere Chance des HSV prächtig. Das Publikum ging, trotz eines im gesamten Spiel überlegenen HSV, enttäuscht mit der Niederlage nach Hause.

Doch dieses Spiel hatte auch eine andere Seite. Bruno Labbadia stellte eine Mannschaft auf, die so noch nie miteinander gespielt hatte. In Anbetracht des Hinspiels auch zu recht. Marcus Berg und David Rozehnal debutierten, Tonay Torun und Änis Ben-Hatira liefen ebenfalls in der durchgewechselten Startelf auf. Für den HSV-Coach war es wichtig zu sehen, wer sich für den Ligastart empfehlen könnte und wer nicht. "Spielerisch war das nicht überzeugend", sagte Labbadia nach dem Spiel, "natürlich haben wir uns schwer getan, aber der Gegner hat es auch sehr ordentlich gemacht", so der HSV-Coach weiter.

Dass über die 90 Minuten der letzte heroische Einsatz gefehlt hat, ist sicher auch der Tatsache zuzuschreiben, dass sich keiner der Spieler in einem solchen Match mit einem 4:0 Auswärtserfolg im Rücken und vor dem Bundesligastart am Sonntag verletzen wollte. Gegen den SC Freiburg wird Bruno Labbadia sein Team wieder in voller Stärke auflaufen lassen und wird mit den Eindrücken des gestrigen Abends seine Saisonplanungen vorantreiben. Denn, so Labbadia, wäre es auch ein Fehler, jetzt alles zu verteufeln, denn schliesslich sei man im DFB-Pokal und in der Europa League weiter, das ist das was zähle.

Etwas, was wir nach dem mageren 0:1 dennoch zunächst unterschreiben wollen, Fortsetzung folgt!

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(07.08.09)
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